Held und Ilgen unterstützen E-Dampfer

 „E-Zigaretten und Dampfen müssen realistischer diskutiert werden. Es darf nicht zu willkürlichen Regelungen kommen, die weit über die Zielsetzung der EU-Richtlinie hinausgehen.“, fordern die Abgeordneten Held und Ilgen nach einem Gespräch mit Volkmar Stendel, dem 1. Vorsitzenden der Interessengemeinschaft E-Dampfen e.V.. Ilgen und Held wollen bei den Kolleginnen und Kollegen der SPD-Bundestagsfraktion für dieses Ziel werben und haben sich zuvor in ihren Wahlkreisen in Dampfershops eingehend mit der Materie auseinandergesetzt.

Sollten die derzeit geplanten Verschärfungen über die Eins-zu-Eins-Richtlinien der EU greifen, befürchten die Abgeordneten und die Interessengemeinschaft E-Dampfen, dass nach und nach bis zu 2 Millionen E-Dampfer zu herkömmlichen Rauchern werden.

Dies kritisieren Held und Ilgen besonders deshalb, weil im Verdampfer eigentlich eine sehr viel niedrigere Konzentration von Nikotin eingemischt wird und die Dampfer diesen Anteil sukzessive nach ihrem Umstieg von der ursprünglichen Zigarette in den meisten Fällen nach und nach reduzieren.

„Dies führt häufig dazu, dass Konsumenten nach wenigen Monaten ganz ohne Nikotin dampfen und somit den Entzug vom Rauchen geschafft haben“, betonen Ilgen und Held. Dass die unterschiedlichen Geschmacksstoffe, auch Liquids genannt, per se Gesundheitsschädigend seien, müsse wissenschaftlich intensiv geprüft werden, fordern die beiden Bundespolitiker. Den von vielen Kritikern angesprochenen Gateway-Effekt, wonach das Dampfen für Jugendliche der Einstig zum Rauchen sei, halten die beiden Bundespolitiker nicht für nachvollziehbar.

Derzeit hätten sich rund 3 Millionen Menschen zum Dampfen entschlossen, nachdem sie meist über Jahrzehnte Kettenraucher waren. Held und Ilgen unterstützen daher zum Schutz der Jugend das vor Kurzem beschlossene Gesetz, wonach Dampfen auch erst ab 18 Jahren zugelassen wird.

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